



Mitarbeit im Netzmuseum
Ausstellungsführungen
Um Besuchern der Ausstellung die Themen der Netzversorgung lebendig nahezubringen, sind die Mitarbeiter gefordert sich einzuarbeiten und methodisch auf die Besucheranforderungen einzugehen.
Archivarbeiten
Im Archiv des Netzmuseums sind die Akten der Firmen, die die Energie und Wasserversorgung in Bremen und Bremerhaven in der Vergangenheit organisiert haben, gesammelt. Sie werden systematisch erfasst und stehen als Quelle für unterschiedlichste wissenschaftliche Arbeiten zu sozialen und technischen Fragen zur Verfügung. Darüber hinaus finden sich auch viele Ansatzpunkte für Untersuchungen zur Stadtentwicklung von Bremen.
Aufarbeiten von Exponaten
Eine Vielzahl von Exponaten aus dem Bereich der Versorgungstechnik und der Energieanwendung steht im Keller des Netzmuseums zur Verfügung. Die Exponate werden aufgearbeitet und sollen Besuchern zugänglich gemacht werden.
Entwicklung von Konzepten
Den Besuchern soll eine interessante und abwechslungsreiche Zeit im Netzmuseum geboten werden. Dazu müssen Vermittlungskonzepte entwickelt und realisiert werden. Anpassung und Erneuerung der Ausstellung sind eine ständige Anforderung an die Mitarbeiter des Netzmuseums.
Sicherstellung des Betriebs
Die wirtschaftliche und die personelle Basis die der Verein »Die Adern der Stadt e.V.« durch seine Organisation für das Netzmuseum darstellt, muss kontinuierlich geleistet werden, damit der Betrieb des Netzmuseums dauerhaft gewährleistet ist.
Der Verein: Wer wir sind

Wann und Warum
Der Verein »Die Adern der Stadt e.V.« wurde im November 2011 in Bremen gegründet.
Er wurde als Trägerverein des »Netzmuseums« gegründet, dass mit Unterstützung der swbAG im Juni 2012 im Gebäude des alten Umspannwerkes Wehrdamm am Hastedter Osterdeich 239 eröffnet wurde.
Der Zweck
Der Verein verfolgt das Ziel, der interessierten Öffentlichkeit die Energieverteilung in Bremen und Bremerhaven anschaulich zu erklären und an Hand von Exponaten näher zu bringen. Vereinsmitglieder stehen für kostenlose Führungen durch das Museum bereit. Die Führungen werden durch Vorführungen von Filmen und durch Informationsveranstaltungen ergänzt.
Die Mitglieder des Vereins sind überzeugt, dass die Versorgungsnetze der Städte Bremen und Bremerhaven mehr sind als eine technische Vorrichtung, sondern auch ein Kulturgut des Bundeslandes Bremen und haben sich dessen Erhaltung, Förderung und Konservierung verschrieben. Das Wissen über die Wichtigkeit, die Bedeutung und die Technik der Netze in der Bevölkerung, sind nach Meinung der Vereinsmitglieder eher gering. Die aktuelle Diskussion über den Ausbau der Stromnetze im Rahmen der Energiewende zeigt dies besonders auf. Mit dem Betrieb des Museums soll hier ein Beitrag zum besseren Verständnis geleistet werden.
Aktivitäten
Die Aufgaben
Neben den Führungen im Museum, ist es die Aufgabe der aktiven Mitglieder, die vorhandenen Exponate aufzuarbeiten, zu katalogisieren und eventuelle Recherchen über Alter, Hersteller, Einsatzort etc. vorzunehmen.
Eine weitere Aufgabe besteht im Aufbau einer Sammlung (Bibliothek), für die eine Vielzahl an Unterlagen, Bildern, Magazinen und Bücher gesichtet und katalogisiert werden müssen.
Der Plan
Der Verein strebt die Mitgliedschaft im Spitzenverband deutscher Museen, »Deutscher Museumsbund«, an. und haben sich dessen Erhaltung, Förderung und Konservierung verschrieben. Das Wissen über die Wichtigkeit, die Bedeutung und die Technik der Netze in der Bevölkerung, sind nach Meinung der Vereinsmitglieder eher gering. Die aktuelle Diskussion über den Ausbau der Stromnetze im Rahmen der Energiewende zeigt dies besonders auf. Mit dem Betrieb des Museums soll hier ein Beitrag zum besseren Verständnis geleistet werden.
Betreiben des Netzmuseums
Unsere Vereinsmitglieder informieren im Rahmen der Ausstellung über die Versorgungsnetze Strom, Gas, Wasser und Wärme.
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Vergangenes bewahren
Wir sammeln technische Exponate aus vergangener Zeit und arbeiten sie für zukünftige Ausstellungen auf.
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Informationen sammeln
Wir sammeln Informationen zur Technik der Netze aus Veröffentlichungen, Fotos, Unterlagen und Befragungen.
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Vergangenes darstellen
Wir werten die gesammelten Informationen aus und zeigen Zusammenhänge auf, bewahren die Erinnerung an technische Errungenschaften und an die Entwicklung von Tätigkeiten, Berufen und ihr soziales Umfeld.
Beitritt und Mitgliedschaft
Die Mitglieder des Vereins sind zu einem Teil ehemalige und aktive Mitarbeiter der Netzgesellschaften des Landes Bremen, aber auch Menschen aus unterschiedlichen Berufen, die es ebenfalls für wichtig erachten, Wissen über Versorgungsnetze zu verbreiten.
Jeder kann Mitglied werden - sowohl als aktives wie auch als förderndes.
Wenn Sie hier angekommen sind, dann freut uns das besonders, da wir annehmen, das Sie eventuell dem Verein beitreten möchten. Schicken Sie uns doch eine E-Mail, bitte mit Ihrer Anschrift. Wir schicken Ihnen dann per Post eine Beitrittserklärung, die alle benötigten Informationen beinhaltet. Wir bitten Sie die Beitrittserklärung auszufüllen und unterschrieben an uns zurückzusenden.
Wir freuen uns über jedes neue Mitglied.
Unsere Geschichte,
unser Leitbild
Der Beginn
Das »Bremer Museum für Netztechnik« wurde im Juni 2012 im Gebäude des alten Umspannwerkes am Wehrdamm, Hastedter Osterdeich 239, mit Unterstützung der swb AG eröffnet. Es wird betrieben von dem 2011 in Bremen gegründete Trägerverein »Die Adern der Stadt e.V.«. Es zeigt in einer Dauerausstellung den Anteil der Netze an der Versorgung im Land Bremen. Gleichzeitig wurde damit begonnen, viele verstreut in Unternehmen und Umland noch vorhandene historischen Objekte zusammenzutragen und zu archivieren.
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Worum geht es?
Die netzgebundene Energie- und Wasserversorgung im Land Bremen hat eine über 170-jährige Tradition. Die öffentliche Versorgung mit Gas, Wasser, Strom und Wärme in Bremen begann im 19. Jahrhundert schrittweise mit dem Aufbau der einzelnen Versorgungsnetze, die dann unter dem Einsatz der jeweils modernen Technologien ständig erneuert wurden. Das Ziel der Belieferung der Bevölkerung und der Wirtschaft im Land Bremen mit Gas, Wasser, Elektrizität und Wärme (historisch in dieser Reihenfolge) war seit ihrer Einrichtung, eine hohe Versorgungssicherheit zu erreichen.
Warum ist das wichtig?
Der Ausbau und Betrieb der Versorgungsnetze haben für die Lebensqualität aller Menschen eine hohe Bedeutung. Versorgungsnetze sind im Land Bremen nur an einzelnen Punkten tatsächlich sichtbar und werden daher nur wenig wahrgenommen, ihr Vorhandensein und Funktionieren erscheint als selbstverständlich. Der eigentlichen Bedeutung des technischen Kulturgutes »Versorgungssicherheit« wird diese Wahrnehmung nicht gerecht. Um die zentrale Rolle der Versorgungsnetze für das Leben eines jeden Einzelnen und für die Entwicklung unserer Gesellschaft sichtbar zu machen, will das Museum für Netztechnik sie mit einer Dauerausstellung zugänglich und erfahrbar machen.
Die Ausstellung
Im Zentrum dieser Ausstellung stehen die technischen Elemente der vier Versorgungsnetze für Gas, Wasser, Elektrizität und Wärme. Auf 237 Quadratmetern kann man die Entwicklung der Netze vom vergangenen Jahrhundert bis heute anhand vieler originaler Ausstellungsstücke und erzählter Geschichte(n) erleben, Sonderausstellungen ermöglichen tiefere Einblicke in speziellere Themen.
Sammlung und Archiv
Im Erdgeschoß befindet sich eine Sammlung (zur Zeit noch im Aufbau) von Schriften, Büchern und Dokumenten und im Keller ein Archiv mit einer Lagerfläche von über 220 Quadratmetern. Sowohl die Sammlung als auch das Archiv werden von den aktiven Mitgliedern des Trägervereins gepflegt und ausgebaut, sie sollen zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.​
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